ahwoo

Von bleibenden Erinnerungen und Emotionen

Eine gute Idee entsteht in der Regel nicht über Nacht. Sie muss wachsen. Die Idee zu ahwoo hat sich über einen Zeitraum von etwa drei Monaten entwickelt.

Am Anfang stand ein Brief, den Anni unserem Sohn unmittelbar nach dessen Geburt  geschrieben hat. Der Versuch, ihre und unsere Gefühle in Worte zu packen, der zwar schlussendlich nie fertiggestellt wurde. Aber uns unterbewusst erstmals ein Problem vor Augen führte, das wir zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht fassen konnten.

Der Gedanke daran ließ uns fortan nicht mehr los: diese ganz besondere Situation, die Erinnerungen, Gefühle und Empfindungen zu konservieren. Die Zeit nach der Geburt unseres Sohnes war für uns außerordentlich emotional. Unser kleiner Wonneproppen bereicherte unser Leben auf eine Art und Weise, wie wir es uns niemals hätten vorstellen können. Wir hatten das Gefühl, jeder neue Tag ist schöner als der vorangegangene. Dankbarkeit. Glückseligkeit. Freude.

 

Kinder zeigen, wie die Zeit vergeht

Die rasante Entwicklung des anfangs so zerbrechlichen Körpers. Die wachsenden Fähigkeiten. Der komplexer werdende Charakter. Das Beobachten des kleinen Wesens und die Erkenntnis: Dieser Mensch ist ein Teil von dir.

Die rasche Abfolge der Ereignisse in Verbindung  mit unseren überwältigenden Gefühlen führte allein in den ersten drei Monaten zu über 300 Dateien. Die Fotos des ersten Lächelns. Die Audios des ersten Gebrabbels. Die Videos der ersten Bewegungen. Allesamt Erinnerungen, die wir bewahrt wissen wollten. Was allerdings angesichts des Datenchaos und der Vielfalt der digitalen Möglichkeiten leichter gesagt als getan war.

Gleichzeitig fühlten wir uns durch unseren Sohn an unsere eigene Kindheit zurückerinnert und kramten sämtliche Erinnerungen an diese Zeit hervor.

Am Ende standen wir da mit einer Unmenge an Erinnerungen. Discs. VHS-Kassetten. Fotos. Aktuelle und von früher. Digital und ausgedruckt. USB-Sticks. Festplatten. SD-Cards. Smartphones. Eingeklebt in Alben. Eingerahmt an der Wand. Lose in verschiedenen Schubladen. Uns umfiel die Sorge, dass uns die Erinnerungen durch die Hände rieseln. Unserem Sohn durch die Hände rieseln.

Foto: Zeit mit Dir

 

Was wirklich zählt

Irgendwann holte uns der Alltag ein. Doch die Magie blieb. Und ist bis heute geblieben. Zeit ist vergänglich. Momente kommen nie zurück. Daher versuchen wir, unsere gemeinsame Zeit als etwas Besonderes zu erleben. Jeden einzelnen Moment, die großen wie auch die vermeintlich kleinen Momente bewusst wahrzunehmen und zu genießen. Dies gelingt uns nicht immer. Aber immer öfter.

Wir fragen uns dann: Was ist wirklich wichtig? Was zählt zum Schluss? Und die Antwort ist einfach: Die Familie und die gemeinsam verbrachte Zeit. Die Herausforderung ist, diese Zeit, die Veränderungen und die Beziehungen festzuhalten. Die Herzensmomente zu bewahren. Ahwoo wird euch hierbei helfen…

 

Sebastian