Familienleben

10 Dinge fürs Kind, die wir nicht gebraucht hätten

Als frischgebackene Eltern braucht man gefühlt alles und freut sich wie ein Honigkuchenpferd darauf, dem Nachwuchs etwas Tolles zu kaufen. Doch bei so vielen Dingen, ist weniger oft mehr. Deshalb habe ich euch die Dinge zusammengestellt, auf die wir im Nachhinein hätten verzichten können. Wir berichten hier von unseren persönlichen Erfahrungen, bei anderen Familien kann diese Liste wieder ganz anders aussehen.

Schmusetücher/Kuscheltiere: Ein typisches Geschenk zur Geburt, sodass wir uns schnell inmitten einer Sammlung von Bären, Schafen und Co. wiedergefunden haben. Ein besonders niedliches Exemplar hab ich natürlich selbst in der Nestbauphase gekauft:) Angesichts der Empfehlung, möglichst auf Stoff auf Babys Schlaf-Fläche zu verzichten, liegen Kuscheltiere und Schmusetücher bis heute meist nur herum.

Schnuller: Auch davon bekamen wir eine ganze Ladung geschenkt. Nur mochte unser Kind nur wenige Wochen überhaupt einen und dann auch ausschließlich ein bestimmtes Modell. Ich würde Schnuller nur noch bei Bedarf kaufen bzw. verschenken.

Kuschelbücher: Unser Neugeborener konnte damals wenig mit den kuschelweichen Büchern anfangen. Danach wuchs er sehr schnell aus dem Alter heraus und bevorzugte Pappseiten, die kann man eh viel besser abkauen:)

Babyschuhe: Ebenso beliebtes Geschenk zur Geburt, aber für uns einfach unpraktisch und unbequem. Fürs Krabbelalter suchten wir lieber dann lieber selbst Krabbelschuhe in passender Größe und bevorzugtem Material aus. (Wir entschieden uns für Naturleder, mittlerweile gibt es sogar ein veganes Modell!)

Kindergeschirr: Wir nutzen seit Anfang der Beikost unsere „normalen“ Porzellanteller und es sind wirklich nur wenige zu Bruch gegangen:) Ausnahme ist ein Kinder-Trinkbecher mit Schnabel-Aufsatz, der sogar bis heute noch geliebt wird.

Pflegeprodukte: Bei uns das häufigste Babygeschenk. Allerdings haben wir Pflegeprodukte von Anfang an sehr sparsam verwendet (stattdessen Muttermilch, Öle und Co). Irgendwann haben wir dann eine Marke genutzt, die für uns passend und verträglich war. Babypflege ist so individuell, dass ich insgesamt vom Kauf oder Verschenken von Creme, Puder, Babyduschbad und Co. vor der Geburt abraten würde.

Reisebett: Es war bei uns insgesamt nur wenig in Benutzung, unterwegs schlief unser Sohn meist mit bei uns im Bett. Zumal die meisten Unterkünfte auch selbst Babybetten bereitstellen. Die bessere Anschaffung war dagegen ein Reise-Bettgitter als Rausfallschutz.

Murmelbahn: Unsere Murmelbahn aus Holz war unserem Sohn zu langweilig. Noch ein klobiges Teil, das im Kinderzimmer herumsteht… Dagegen kommt das quietschbunte Plastikmodell mit Tasten und Musik bei Oma bis heute besser an:)

Kinderküche: Unser Kind mochte es lieber, in der „echten“ Küche mitzuhelfen. Das Zubehör wurde allerdings öfter genutzt, die Messer zum Kneten oder der Mini-Teigroller zum Backen der Weihnachtsplätzchen Trotzdem hätte es für uns persönlich auch die Kinderschublade in der großen Küche getan.

Rhythmusspielzeug/Musikdreieck: Das Öko-Teil aus Holz mit vielen Möglichkeiten der Klangerzeugung fand die Mama toll, also gab es das um 1. Geburtstag:) Mein Fazit: zum Klimpern ok, aber nichts für größere Kinder. Besser wäre ein Instrument gewesen, das auch noch länger nutzbar ist.

Da wir bald umziehen, werden sicher einige der Dinge weiterverschenkt, verkauft oder dann doch für später aufgehoben. Wir möchten uns in jedem Fall von Besitztümern reduzieren, ich bin gespannt wie wir das hinbekommen. Ein „Zu-Verschenken Korb“ fand jedenfalls schon zufriedene Abnehmer:)

Liebe Grüße Anja